Elevator Pitch

Bernd Neuhoff, Kirsten Hartung, Inge Bell, Carlos Caro, Carsten Prilop, Ross Shakin, Tyrone Lanel, Ronald Kötteritzsch, Friedrich C. Bayer, André Schüttel, Manfred Teuber, Ralf Lippold, Marko S. Götz, Phil Hickey und Uwe Teichert.
Das sind Namen, die man in Erinnerung behalten sollte. Und bei denen sich sicherlich ein Anklopfen lohnen kann.
Alle sind sie local professionals, vom Kommunikationsexperten über den Lebensmitteltechniker bis zum Lichtanlagendesigner. Local, da alle Unternehmen ihren Firmensitz im mitteldeutschen Raum haben. Und professionals, weil diese Firmen es nicht scheuen, mutig neue Wege in Sachen Marketing und Unternehmensvorstellung zu gehen: Die Vorstellung des eigenen Unternehmens in 3 Minuten. In englischer Sprache. Im Fahrstuhl. Wie das funktioniert? So:
Nach dem Motto “Gib mir drei Minuten im Fahrstuhl…” erlebten die Gäste der “8. Elevator Pitch Night” im “Da Capo” in Plagwitz am 28. Januar einen ungewöhnlichen Präsentationswettbewerb mit 16 Jungunternehmern. Ungewöhnlich vor allem durch den aus Amerika stammenden Grundgedanken der Präsentationen. Dort stellt man sich folgende Situation vor: Ein Unternehmer möchte einem potentiellen Sponsor seine Geschäftsidee vorstellen. Dieser wiederum hat zwar kaum Zeit, muss aber in einem Hochhaus mit dem Lift vom Erdgeschoss in eine der oberen Etagen gelangen. Fahrzeit: Drei Minuten. Und genau die hat der angehende Unternehmer, um den möglichen Sponsor von seiner Geschäftsidee zu überzeugen.
Diese Idee nimmt der “English Business Club” vom ICC Sprachinstitut regelmäßig zum Anlass, den Firmenpräsentationswettbewerb “Elevator Pitch” (elevator = Fahrstuhl; pitch = sinngemäß: Aufwärtsfahrt) zu organisieren. Hier können Existenzgründer vor Publikum und einer Fachjury in einer auf der Bühne stehenden Fahrstuhl-Attrappe exakt drei Minuten lang ihre Geschäftsidee präsentieren. Einzige Hürde neben dem Zeitlimit: Die Darstellung muss auf Englisch erfolgen!
Die Elevator Pitch Night (EPN) ist ein Präsentationswettbewerb. Die Idee dazu hatte James Parsons 1999. Der Wettbewerb findet einmal jährlich im Januar im Rahmen des English Business Club im DaCapo Leipzig statt. Eingebettet in ein Programm aus Musik und Show treten etwa fünfzehn Existenzgründer und Unternehmer nacheinander an, um dem breiten Publikum (ca. 200 Gäste) und einer Jury ihre Geschäftsideen zu präsentieren – auf Englisch und in weniger als drei Minuten. Die Besten gewinnen Preise in verschiedenen Kategorien.
Jeder „Pitcher“ nimmt zwei Dinge an diesem Abend mit: das Bewusstsein in Englisch und ohne Hilfsmittel auf einer Bühne präsentiert zu haben und die Bewunderung der Gäste. Denn es gehört schon eine Portion Mut dazu, sich vor einem deutschsprachigen Publikum in Englisch zu präsentieren. Doch wer das gemeistert hat, meistert auch jede andere Situation mit Bravour, in der es darum geht, sich oder sein Produkt zu vermarkten. Für die vielen Gäste ist das Moderatorenteam mit Paul Fröhlich und James Parsons sicherlich eines der Highlights, wie auch das exklusive Buffet und Ambiente des DaCapo.
2 Kommentare
1.
RalfLippold schrieb am 21. Dezember 2009 um 16:36
Diesmal werden wir mit LockSchuppen dabei sein – 2 Jahre nach dem ersten Vorstoß einer wirtschaftlichen Vision für Mitteldeutschland.
Auslöser für die damalige Teilnahme war ein Newsletter der Wirtschaftsinitiative Mitteldeutschland einige Tage vor dem Event, die Kursteilnahme bei ICC und James Parsons, der mich inspirierte und motivierte, doch die Idee die virtuellen Beraternetzwerkes als Pitch vorzutragen.
Aus diesem ist in den darauffolgenden zwei Jahren erst eine Vision und inzwischen der erste CoWorking Space Dresdens geworden:
LockSchuppen – http://www.hallenprojekt.de/lockschuppen-c-o-caf-neustadt
… mehr zu was CoWorking überhaupt sein soll und wird: http://netvibes.com/CoWorking
Ich freue mich auf die nächste Teilnahme beim Elevator-Pitch im DaCapo in wenigen Wochen:-)
Beste Grüße aus Dresden
Ralf
2.
RalfLippold schrieb am 14. Februar 2010 um 19:55
…. nun unter http://hallenprojekt.de/LockSchuppen zu finden!